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26. Januar 2019

DEHOGA Berlin Das Fine-Dining-Flagship

Die neue "DEHOGA flagship" vertritt die Interessen der Spitzengastronomen gegenüber der Politik und den Behörden - Flagship-Gastronomen sind touristisch wichtig.

Die DEHOGA Berlin hat mit ihrem Präsidenten Christian Andresen als erster Verband eine Fachgruppe für Spitzen- bzw. Leuchtturmgastronomen im fine-dining Bereich gegründet. Vorsitzender der Fachgruppe ist Bernhard Moser - der Festival-Leiter von eat! Berlin wurde neu ins Präsidium der DEHOGA-Berlin gewählt.

Die Fachgruppe für Spitzengastronomen unter dem Namen "DEHOGA flagship" soll die Interessen der Spitzengastronomen gegenüber der Politik und den Behörden vertreten. Die DEHOGA flagship soll ein positives Bild des Spitzengastronomen in der Öffentlichkeit zeigen und durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit mitwirken, ihr Bild der Gastronomie in der Öffentlichkeit zu verändern.

Die Idee hinter DEHOGA flagship:

- Spitzengastronomen sind Kulturschaffende, die ähnliche gesellschaftliche Leistungen erbringen wie Theater und Musikhäuser.

- Spitzengastronomen zeigen eine besondere Wertschätzung landwirtschaftlichen Produkten gegenüber und sind somit relevanter und gesellschaftlich wichtiger Gegenpol zur Diskountermentalität im LEH.

- Diese Gastronomen haben als Ausbilder einen besonderen Stellenwert, weil sie gastronomisches Handwerk in besonders anspruchsvoller Weise pflegen und so das Handwerk erhalten und weiterentwickeln.

- Flagship-Gastronomen sind touristisch wichtig und kein Konzept zum Thema Qualitätstourismus kommt ohne sie aus.

- Das "deutsche Küchenwunder" muss Teil der deutschen Identität werden und ein ähnliches Ansehen bekommen wie in Frankreich oder Skandinavien. Die Politik hat hier die besondere Aufgabe durch öffentliche Präsenz in diesen Restaurants, den Stolz der Nation auf diese kulinarische Kulturleistung zu zeigen.