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06. Oktober 2013

Deutscher Bauernkalender 2014 mit Alpengirls

Fotos: Deutscher Bauernkalender

Der Deutsche Bauernkalender heißt jetzt Alpengirls

Die Begründung der Herausgeber: "Wir gehen mit unserer Edition international, das heisst wir werden in Zukunft Bauernbilder aus der ganzen Welt mischen. Deutsche Bäuerinnen müssen sich warm anziehen, sie bekommen Konkurrenz", sagt Herausgeberin Nathalie Rehak. In der neuen Ausgabe 2014 finden sich vorwiegend Models, ab 2015 sollen sich dann Bäuerinnen aus Deutschland mit "Bauernmodels" aus der ganzen Welt messen.

Neben der Alpengirls-Ausgabe erscheint auch der Bauernkalender für die weibliche Kundschaft: die Alpenboys. Beide Kalender sind in Deutschland, Österreich und der Schweiz erhältlich. In der Schweiz ist der dortige Bäuerinnenkalender noch "pur", das heisst, er zeigt nur echte Bäuerinnen, und dies seit zehn Jahren.

Die Boys-Ausgabe hingegen ist gemischt, echte Bauern konkurrieren mit Models. Die Medien schrien wegen dieser Konzeptänderung empört auf. "Dem Publikum aber gefällts, der Kalender verkauft sich wie warme Semmeln", sagt Rehak. Sie ist gespannt, wie das neue Konzpet in Deutschland und Österreich ankommt.

Zur großen FOTOGALERIE

Dass nicht nur echte Bäuerinnen und Bauern fesch sein können, zeigen die Bilder von Fotograf Stefan Söll aus Friedrichshafen in Baden-Württemberg. Während Söll die komplette Ausgabe der Alpengirls fotografiert hat, finden sich bei den Alpenboys auch Bilder des griechischen Mode-Labels Modus Vivendi.

"Ich arbeite viel mit Profis", sagt Söll, der einer der erfolgreichsten Mädchenfotografen Europas ist. "Aber die Amateurmodelle brauchen sich nicht zu schämen; sie sehen Klasse aus und benehmen sich professioneller als viele ihrer hochbezahlten Kolleginnen". Tatsächlich mussten sie oft stundenlang posieren, mit Tieren, die nicht stillhalten und bei jedem Wind und Wetter.

Die Kalender Alpengirls und Alpenboys kommen jährlich heraus. Auf deutscherbauernkalender.de können sich Bäuerinnen und Bauern bewerben. Models und Amateure, die sich trauen, es mit der Konkurrenz vom Land aufzunehmen, können sich natürlich auch melden. Die Kalender gibt es für 26,90 Euro

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