RESTAURANTS
25. November 2016

Dubai Restaurants Dragonfly by Tim Raue

Mit dem DRAGONFLY by Tim Raue wird das erste internationale Restaurant aus der Feder des Berliner Spitzenkochs am The Boulevard eröffnet - Silvester bei den Scheichs.

DRAGONFLY heißt das neue Restaurant, das aus der kreativen Feder des Berliner Spitzenkochs Tim Raue stammt und am 25. November 2016 in Dubai eröffnet. Wie bereits bei den Restaurants La Soupe Populaire auf Bötzow Berlin, Sra Bua by Tim Raue im Kempinski Hotel Adlon, bei den Brasserien Colette Tim Raue in München, Berlin und Konstanz sowie beim HANAMI by Tim Raue auf der TUI Mein Schiff 5, wurde Tim Raue auch bei diesem Projekt als kulinarischer Berater beauftragt.

Mit dem DRAGONFLY by Tim Raue wird das erste internationale Restaurant aus der Feder des Berliner Spitzenkochs am The Boulevard eröffnet

Raue war demnach für die Konzeption des gesamten Restaurants inklusive der Ausrichtung des Interieurs, der Gestaltung der Speise-­ und Getränkekarte und der Rekrutierung des Küchenchefs sowie der Restaurantleiterin verantwortlich. Eigentümer des Restaurants ist die MERAAS Holding - eine in Dubai ansässige Gesellschaft, die unter anderem Einzelhandelsimmobilien, Restaurants und Hotels betreibt.

Mit dem DRAGONFLY by Tim Raue wird das erste internationale Restaurant aus der Feder des Berliner Spitzenkochs am The Boulevard eröffnet - Silvester bei den Scheichs.

Für die operative Umsetzung vor Ort zeichnen Küchenchef Christian Singer und Restaurantleiterin Patricia Liebscher verantwortlich. Beide waren zuvor viele Jahre lang für Tim Raue in Berlin tätig - Singer als Küchenchef des Restaurants Tim Raue (zwei Michelin Sterne, 19 Gault&Millau Punkte, Platz 34 auf der "The World's 50 Best Restaurants" Liste), Liebscher zunächst als Restaurantleiterin des La Soupe Populaire und STUDIO tim raue, später dann als Gastgeberin in der Brasserie Colette Tim Raue in München und schließlich Berlin.

Kulinarisches Konzept

Dubai Restaurants | DRAGONFLY by Tim Raue

Das kulinarische Konzept sieht eine asiatisch inspirierte Gourmet-­Küche vor, die als Verbindung der japanischen Produktperfektion, der thailändischen Aromatik und der chinesischen Küchenphilosophie charakterisiert werden kann. Auf weißen Zucker, weißes Mehl und Gluten wird verzichtet, alle Milchprodukte sind laktosefrei. Neben dem Menü "LUCKY NUMBER 8", in dem Raue-­Klassiker wie die "Wasabi Langoustine Kanton Style", die "Peking Ente Tim Raue" und der "Steinbutt mit zehn Jahre alter Kamebishi Sojasauce" zu finden sind, stehen auf der Karte auch Gerichte wie "Sashimi von der Dorade mit Furikake und Tapioka", "Dim Sum mit schwarzem Trüffel, Haselnüssen und Wasserspinat", "Shanghainese Beef mit Papaya und Tomaten" sowie "Mango mit Kardamom und Vanille" und "Litchi mit Himbeere und Joghurt".

Besonders spannend ist die Getränkebegleitung im DRAGONFLY, denn statt alkoholischer Essensbegleiter serviert das Serviceteam um Patricia Liebscher JINES -­ eine Kombination aus den englischen Worten Juice und Wine. Für die JINES werden Säfte aus dem Hause van Nahmen mit hausgemachten Essenzen, Kräutern und Gewürzen kombiniert, in speziell designte Weinflaschen abgefüllt, verkorkt und dann sowohl Flaschen-­ als auch Glasweise in Kombination zu den Gerichten serviert. Zur Wasabi Langoustine wird beispielsweise ein JINE aus Aprikosen-­ und Passionsfruchtsaft mit Ginger Ale gereicht, zum Steinbutt ein JINE aus Gurken-­ und Selleriesaft mit Yuzu und zur Peking Ente ein JINE aus Pflaumensaft, Tamarinde und Madagaskar-­Pfeffer.

Architektur und Design

Das Ambiente des DRAGONFLY ist opulent, voller kräftiger Farben und luxuriöser Stoffe. Stilvoll, elegant und originell, erinnert die Einrichtung an eine orientalische Teestube. Besondere Hingucker sind die rote Eingangstür, die deckenhohen Fenster und eine Vielzahl bunter Laternen, die dem Restaurant Atmosphäre und Persönlichkeit verleihen. Entworfen wurde das Interieur von den Berliner Architekten Ester Bruzkus und Patrick Batek, die bereits die Inneneinrichtung des Restaurants Tim Raue und der Brasserien Colette Tim Raue in München, Berlin und Konstanz gestaltet haben. Insgesamt bietet das DRAGONFLY 140 Plätze, davon befinden sich 80 auf der Terrasse.

DRAGONFLY - der Name

Der Name DRAGONFLY bedeutet Libelle und verkörpert für Tim Raue Freiheit - ein Thema, das den 42-­jährigen seit Kindheitstagen begleitet. Sein Motto lautet daher schon von Beginn an: "Wer will, was er muss, ist frei". Die Libelle steht aber auch dafür, immer in Bewegung zu bleiben, sich nicht auf Erfolgen auszuruhen und sich kontinuierlich weiter zu entwickeln.

Mit dem DRAGONFLY by Tim Raue wird das erste internationale Restaurant aus der Feder des Berliner Spitzenkochs am The Boulevard eröffnet - Silvester bei den Scheichs.

The Boulevard - die Lage

Das DRAGONFLY befindet sich auf dem CITY WALK BOULEVARD - einem urbanen und familienfreundlichen Wohnkonzept der MERAAS Holding. Dank seiner Nähe zu Dubai Downtown, perfekt gelegen zwischen der Dubai Mall und dem Meer, bietet der CITY WALK BOULEVARD mit diversen Restaurants, Bars, Bistros und Cafés nicht nur kulinarische Highlights, sondern auch jede Menge Shops, Einkaufszentren und Boutiquen, Entertainment-­ Einrichtungen und natürlich Hotels, Wellness-­Oasen und Apartments. Mit diesem einzigartigen Konzept und dem damit verbundenen Gefühl von Gemeinschaft und Komfort hat sich der CITY WALK in kürzester Zeit zu einem bevorzugten Lifestyle-­Hotspot für Bewohner und Touristen etabliert.

Das DRAGONFLY by Tim Raue ist montags bis sonntags von 12 bis 24 Uhr geöffnet. Weitere Informationen sind unter www.dragonfly.ue zu finden.

Mehr: Restaurants und Hotels in Dubai

Silvester bei den Scheichs: Lohnt ein Neujahrstrip nach Dubai?

Sehnsuchtsziel Dubai: Zum Jahreswechsel lässt es das schillernde Emirat so richtig krachen - mit einem spektakulären Feuerwerk. Doch ist das allein schon Grund genug für eine Silvesterreise an den Golf? Ein Pro und Kontra.

Wer weit weg von Europa ins neue Jahr kommen will, hat im Prinzip zwei Möglichkeiten. Silvester unter Palmen, eher ruhig, zum Beispiel in der Karibik? Oder doch die große Party mit gigantischem Feuerwerk in einer der Weltstädte? Dubai hat sich bei den Deutschen zu einer Top-Destination für den Urlaub rund um den Jahreswechsel entwickelt. Das Emirat am Persischen Golf vermarktet sich als schillernde Trendmetropole der Zukunft, ein verlockendes Image. Doch es gibt auch Grund für Enttäuschungen. Was für eine Silvestereise nach Dubai spricht - und was dagegen:

Pro: DAS GUTE WETTER

Zugegeben, das klingt banal. Doch Sonne, Wärme und schönes Wetter zählen laut der FUR-Reiseanalyse zu den wichtigsten Urlaubsmotiven. Dubai bedient diese Bedürfnisse in der kalten Jahreszeit perfekt: Es ist tagsüber T-Shirt-warm und viel angenehmer als im Sommer, wenn die Gluthitze der arabischen Halbinsel schnell mehr als 40 Grad erreicht. Und der Golf lädt mit rund 22 Grad Wassertemperatur auch noch zum Baden ein. Winterblues an Neujahr? Unwahrscheinlich.

In Dubai gibt es zahlreiche Strände. Einige sind aber nur für die Gäste des jeweiligen angeschlossenen Resorts oder gegen eine Gebühr zugänglich. Der bekannteste öffentliche Strand ist The Beach. Drinks und Party findet man am Barasti Beach. Klar, am Roten Meer in Ägypten ist das Wasser um den Jahreswechsel auch noch akzeptabel - aber Hurghada ist eben keine Metropole von Weltrang.

Kontra: DIE HOHEN PREISE

Das Ausflugsboot steuert an der berühmten Palm Jumeirah vorbei. Damit Touristen die Palmenform der künstlichen Insel richtig sehen können, gibt es Helikopter-Rundflüge. Ein Hubschrauber rattert gerade über das Luxushotel "Atlantis". Ist so ein Rundflug nicht ein teures Vergnügen? Tourguide Shameel M. Aslam lächelt nur und antwortet: "Es ist Dubai." Eine treffende Feststellung. Richtig günstig ist in Dubai wohl nur der Sprit - er kostet oft weniger als Wasser.

Natürlich ist Silvester nirgendwo die günstigste Reisezeit. Doch Dubai darf als besonders exklusives Ziel gelten. Fünf Nächte im Doppelzimmer eines zentralen Vier-Sterne-Hotels sind kaum für weniger als 180 Euro pro Nacht zu haben. 250 Euro bis 300 Euro sind nicht selten. Dubai zählt zu den Städten mit den höchsten Hotelpreisen der Welt, in einer Liga mit Tokio und Singapur.

Mit dem Übernachten ist es nicht getan. An Silvester will man das richtige Ambiente, ein mehrgängiges Dinner gehört für viele dazu. Die Tourismusvermarkter Dubais geben den niedrigsten Preis für ein Gala-Dinner (ohne Wein) mit 300 Dirham an, das sind 75 Euro pro Person. In der Dubai Mall beim Wolkenkratzer Burj Khalifa liegt der Preis bei etwa 700 bis 1000 Dirham - also 175 bis 250 Euro. Das macht für eine vierköpfige Familie schnell 1000 Euro für das Abendessen. Restaurants der Mittelklasse sind in Dubai eher selten. Vielerorts hat man nur zwei Optionen: viel Geld ausgeben - oder Fast Food.

Und auch der Besuch der Attraktionen ist nicht günstig. Der Preis für eine Fahrt zur Aussichtsplattform des Burj Khalifa kostet für Erwachsene mindestens 125 Dirham (32 Euro), für Kinder zwischen 4 und 12 Jahren sind es 95 Dirham (24 Euro). Eine Familie mit zwei Kindern zahlt also mehr als 100 Euro für die Aussicht über die Stadt.

Pro: DIE SPEKTAKULÄREN BAUWERKE

Das Burj Khalifa ist mit Sicherheit die spektakulärste Attraktion in Dubai. 828 Meter hoch, der höchste Wolkenkratzer der Welt. Wie am Computer entworfen für einen Star-Wars-Film, erhebt sich das Gebäude über der Wüste. Aus der Ferne sieht es im Dunst manchmal aus wie eine Fata Morgana. Kann man so hoch bauen? Man kann. Und in Dubai tut man das auch - faszinierend. Rund um das Burj Khalifa versammeln sich in der Silvesternacht Tausende Menschen für das große Feuerwerk.

In die Kategorie Gigantismus fällt auch der Besuch des Dubai Aquarium & Underwarter Zoo in der Dubai Mall: 10 Millionen Liter Wasser, 140 verschiedene Arten, die Scheiben sind 75 Zentimeter dick. Wenn man durch den 48 Meter langen Unterwassertunnel spaziert, gleiten Tigerhaie und Rochen direkt über dem eigenen Kopf hinweg. Dubai plant natürlich schon die Zukunft: Jede Menge neue Freizeitparks sind geplant, darunter ein Legoland und die 20th Century Fox World. Verspielte künstliche Welten für die Touristen von morgen.

Zum Image Dubais hat das 321 Meter hohe Ultra-Luxushotel "Burj al Arab" in Form eines riesigen Segels nicht unwesentlich beigetragen. Auch das "Atlantis" auf der Palme ist ein Blickfang. So gut wie jede große Hotelmarke ist in der Stadt präsent, teils mit mehreren Häusern. Allein 2016 gab es mindestens zehn große Neueröffnungen, von Four Seasons über Hyatt bis Steigenberger. Die Hotels sind in Dubai oft schon selbst die Attraktion und prägen den Aufenthalt in der Stadt entscheidend mit.

Kontra: DAS FEHLENDE ÖFFENTLICHE LEBEN

Es kommt nicht von ungefähr, wenn Besucher Dubai als "künstlich" bezeichnen. In einer Zeit, in der London, Paris und New York schon pulsierende Weltstädte waren, war Dubai nur ein kleiner Hafenort. Der Aufstieg begann mit dem ersten Ölfund 1966, in den Neunzigern ging der Boom so richtig los.

In Dubai ist alles neu - und etwas seelenlos. Architektur, die mehr als ein Jahrhundert überdauert hat, Grand Hotels wie in Wien oder Rom, eine gewachsene Altstadt wie in Istanbul, in der Menschen draußen sitzen, Trubel auf den Straßen: Diese Dinge sucht man in Dubai nahezu vergeblich. Abgesehen von kleinen künstlichen Fußgängerzonen (Dubai Creek und Dubai Marina) gibt es kaum ein öffentliches Leben. Wenn doch, spielt es sich in den Einkaufszentren ab. Die Mall als soziales Herz der Stadt. Abends dienen vor allem Hotels als Treffpunkte. Wer wenig Geld hat, bleibt außen vor.

Eine große Party in den Straßen darf man in Dubai daher auch nicht an Silvester erwarten. Alkohol in der Öffentlichkeit ist verboten. Am besten reservieren Urlauber einen Tisch in einem Restaurant. Für das Feuerwerk erhebt man sich, stößt aufs neue Jahr an - und feiert dann auf einem der privaten Events in den großen Hotels weiter.

Pro: DAS FEUERWERK

Wenn eine Stadt wie Dubai das neue Jahr feiert, dann so richtig. Das Feuerwerk zählt zu den spektakulärsten der Welt. Von 2013 auf 2014 erhellten 479 651 Raketen in nur sechs Minuten den Nachthimmel - Weltrekord. Die meisten Raketen werden am Burj Khalifa und am Wasser über der Palm Jumeirah und beim "Burj al Arab" abgefeuert. Das Farbenspiel am Nachthimmel ist in der Tat grandios.

Die große Inszenierung zu Silvester wird auch dann fortgeführt, wenn wie zum Jahresende 2015 ein 63-stöckiges Hotel gleich gegenüber des Burj Khalifa lichterloh in Flammen steht. Ein Großbrand mit mehreren Verletzten, Ascheregen in Downtown - bricht man die Feierlichkeiten ab? Nein. The Show must go on. Um 24.00 Uhr beginnt das Feuerwerk, als wäre nichts passiert. Auch das ist Dubai.

Kontra: DIE STRENGEN GESETZE

Silvester hat immer auch etwas Romantisches. Man begeht das Jahr mit den besten Wünschen, blickt zurück, ist dankbar. Da darf es, gerührt im Angesicht des Feuerwerks, gerne ein leidenschaftlicher Kuss sein. In Dubai ist das Paaren streng genommen verboten.

Anders als das liberale Image nahelegt, gelten in den Vereinigten Arabischen Emiraten recht restriktive Gesetze. Für "public display of affection", den öffentlichen Ausdruck von Zuneigung durch Zärtlichkeiten, droht eine Geldstrafe. Darauf weist ein offizieller Verhaltenskodex der Regierung die Besucher hin. Zwei Briten mussten sogar schon einmal für einen Monat ins Gefängnis, weil sie sich in einem Restaurant auf den Mund geküsst hatten. Auch Sex außerhalb der Ehe steht in den Emiraten unter Strafe.

Das ist natürlich ein drastischer Einzelfall. In den allermeisten Fällen sehen die Behörden über kleinere Zärtlichkeiten von Touristen hinweg. Aber will man ausgerechnet dort ins neue Jahr feiern, wo ein einfacher Kuss in der Öffentlichkeit theoretisch unter Strafe steht?

Wer in Dubai einen Bootsausflug macht, sieht an einer Stelle eine große Werbetafel am Ufer. "The greatest luxury is being free", ein Zitat des spanischen Luxusschuhdesigners Manolo Blahnik. Der größte Luxus ist es, frei zu sein. Es liest sich wie der zynische Hinweis für eine Stadt, in der Geld alles ist und die bürgerlichen Freiheiten durch die Gesetze doch deutlich eingeschränkt sind.

FAZIT Tolles Wetter, orientalischer Luxus, erstaunliche Attraktionen und ein Feuerwerk, das seinesgleichen sucht: Das spricht für Silvester in Dubai. Doch es ist eine Stadt ohne lebendiges Flair, in der nahezu jedes Vergnügen ordentlich kostet - oder verboten ist. Ein pakistanischer Taxifahrer, der seit 16 Jahren in Dubai lebt, bringt es auf den Punkt: "Mit viel Geld kannst du hier ein echtes Fünf-Sterne-Leben haben." Nichts anderes gilt für Touristen. dpa

Reise nach Dubai

Anreise: Direktflüge gibt es täglich beispielsweise ab München, Frankfurt, Hamburg und Düsseldorf, zum Beispiel mit Emirates, Lufthansa und Condor. Die Flugzeit beträgt etwa sechs Stunden.

Einreise: Der Reisepass muss noch mindestens sechs Monate gültig sein. Urlauber können damit maximal 30 Tage in Dubai bleiben.

Informationen: Dubai Department of Tourism & Commerce Marketing, Bockenheimer Landstraße 23, 60325 Frankfurt (Tel.: 069/710 00 20, E-Mail: dtcm_de@dubaitourism.ae, www.dubaitourism.ae).