REISE
10. Februar 2018

Elbtower Hamburg Elbphilharmonie hoch zwei

Fotos Chipperfield Architects

Der Elbtower Hamburg von David Chipperfield Architects mit Bars, Restaurants und einem Hotel- und Boardinghouse-Komplex ist der Abschluss der HafenCity-Entwicklung und wird neben der Elbphilharmonie Touristen nach Hamburg locken.

Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz stellte gemeinsam mit Prof. Jürgen Bruns-Berentelg, Vorsitzender der Geschäftsführung der HafenCity Hamburg GmbH sowie dem Bauherrn Timo Herzberg, Vorstand der SIGNA Prime Selection AG, und dem Architekten Christoph Felger, Partner und Design Director von David Chipperfield Architect Berlin im Rathaus den Entwurf für Hamburgs höchstes Gebäude vor. 235 Meter hoch, wird der Elbtower künftig ein unverwechselbarer Kristallisationspunkt im Zentrum Hamburgs sein. Schon 2021 könnte Baubeginn sein, 2025/2026 die Eröffnung.

Elbtower Hamburg | Elbphilharmonie hoch zwei Foto: Chipperfield Architects

Gemischt besetzt aus Architekten, Städtebauern und Immobilienfachleuten, hat sich die Jury einstimmig für den Entwurf von David Chipperfield Architects sowie das Angebot und Konzept von SIGNA Prime Selection AG aus Innsbruck ausgesprochen. Das renommierte Architekturbüro, das u.a. für die Neue Nationalgalerie in Berlin, das Nobel Center in Stockholm und das gemischt genutzte Hochhaus "The Bryant" in New York verantwortlich zeichnet, hat sich zusammen mit dem Bauherrn SIGNA Prime Selection AG (KaDeWe in Berlin, das Goldene Quartier in Wien mit dem Park Hyatt Vienna und das Alsterhaus in Hamburg) im komplexen Auswahlverfahren für die Hochhausbebauung an den Elbbrücken erfolgreich durchgesetzt.

Als mischgenutztes Hochhaus mit insgesamt mehr als 100.0000 qm Bruttogeschossfläche entwickelt sich der Elbtower von einem öffentlichen, vielfältig genutzten Sockel mit Entertainment- und Edutainmentflächen, Einzelhandel und Gastronomie über halböffentliche Nutzungen wie Hotel, Boarding House, Fitness- und Wellnessbereiche, Kinderland und Co-Working-Flächen bis hin zu modernen und flexibel gestaltbaren Büroflächen in den Turmgeschossen. Sozialer und kommunikativer Treffpunkt des Gebäudes ist das tagesbelichtete, überdachte Atrium. Durch diese helle Mitte führen alle Wege, der innere Platz wird zur identitätsstiftenden Destination des Elbtowers.