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13. April 2017

Fränkischer Weinbauverband Artur Steinmann bleibt Präsident

Fränkischer Weinbauverband | Artur Steinmann bleibt Präsident. Foto: Gabriele Brendel

Artur Steinmann ist seit vielen Jahren das Gesicht des Frankenweins - neben der Weinkönigin. Nun ist der 62-Jährige als Präsident des Fränkischen Weinbauverbandes wiedergewählt worden. Mit einem Ergebnis, von dem andere nur träumen können.

Der gelernte Bierbrauer und Winzer Artur Steinmann bleibt Präsident des Fränkischen Weinbauverbandes. Der 62-Jährige wurde einstimmig für die nächsten vier Jahre wiedergewählt. Er hatte keinen Gegenkandidaten. Steinmann steht seit 2009 an der Spitze des Verbandes. Er vertritt die Interessen der Winzer in Gesellschaft, Wirtschaft und Politik. Bei der geheimen Wahl am Dienstagabend in Kitzingen hatten 3030 Mitglieder ihre Stimme abgegeben. Der Verband vertritt knapp 400 Weinbaubetriebe aus Franken.

Das neue Führungsteam des Fränkischen Weinbauverbandes e. V. (v.l.): Andreas Oehm, Geschäftsführer Hermann Schmitt, Präsident Artur Steinmann, Wendelin Grass, Horst Kolesch und Bruno Kohlmann. Foto: Gabriele Brendel

Das neue Führungsteam des Fränkischen Weinbauverbandes e. V. (v.l.): Andreas Oehm, Geschäftsführer Hermann Schmitt, Präsident Artur Steinmann, Wendelin Grass, Horst Kolesch und Bruno Kohlmann. Foto: Gabriele Brendel

Steinmann hatte sich 2009 die Vermarktung des Frankenweines auch außerhalb der Region auf die Fahnen geschrieben. "In München läuft das sehr gut, in Hamburg hakt es noch ein bisschen", sagte Steinmann am Mittwoch. Die engere Verzahnung von Wein und Tourismus in Franken sei dagegen sehr gelungen. Eine im Februar vorgestellte Studie gibt ihm recht: Franken ist mittlerweile das zweitbekannteste Ziel für Weintourismus in Deutschland.

Weinbaupräsident Artur Steinmann (r.) und Weinkönigin Silena Werner bedankten sich im Namen aller fränkischen Winzerinnen und Winzer bei Oskar G. Noppenberger (l.) für sein großes Engagement. Foto: Gabriele Brendel

Weinbaupräsident Artur Steinmann (r.) und Weinkönigin Silena Werner bedankten sich im Namen aller fränkischen Winzerinnen und Winzer bei Oskar G. Noppenberger (l.) für sein großes Engagement. Foto: Gabriele Brendel

Eine Herausforderung werde die Liberalisierung des Weinmarktes bis 2023 sein. Steinmann kämpft zudem für weniger Bürokratie in der Branche, damit kleine Betriebe nicht überfordert aufgeben.
Steinmann ist Brauer- und Winzermeister. Er ist verheiratet, hat drei Kinder und zwei Enkelkinder. Für die eigentlich nebenberufliche Arbeit als Weinbaupräsident ist er etwa 180 Stunden im Monat unterwegs. "Ich sage immer, in meiner Freizeit bin ich Weinbaupräsident." dpa