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01. März 2017

Fürstlich Castellsches Domänenamt Neues Team

Mit Björn Probst, Peter Geil und Katrin Oberländer ist das neue Team im fränkischen VDP-Betrieb Fürstlich Castell’sches Domänenamt nun komplett.

Björn Probst, der bereits im Sommer 2016 auf Karl-Heinz Rebitzer als Weingutsleiter folgte, steht nun auch Peter Geil als stellvertretender Weingutsleiter zur Seite. Katrin Oberländer verstärkt das Team seit Juli 2016 als neue Vertriebsleiterin.

Fürstlich Castell’sches Domänenamt v.l.n.r. Björn Probst, Ferdinand Fürst zu Castell-Castell, Katrin Oberländer, Peter Geil

Gemeinsam mit diesem neuen Team möchte Ferdinand Fürst zu Castell-Castell die Alleinstellungsmerkmale des Weingutes und der Weine schärfen und weiter profilieren. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der überzeugenden Langlebigkeit der Weine, die auf gute Lagen ebenso zurückzuführen ist wie auf die konsequente Umsetzung einer schlüssigen Qualitätsphilosophie in den letzten Jahren. "Der Blick in die Zukunft unseres Weingutes ist sehr erfreulich", zeigt sich Ferdinand Fürst zu Castell-Castell zuversichtlich. "Drei so gut ausgebildete, dynamische Nachfolger für unser Team gefunden zu haben, macht mich sehr glücklich. Ich bin überzeugt, diese Neuzugänge werden das Weingut in den kommenden Jahren entscheidend voranbringen sowohl in Anbetracht unserer hohen Qualitätsanforderungen als auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten."

Björn Probst (42), der im August 2016 die Nachfolge von Karl-Heinz Rebitzer in Castell übernahm, leitete zuletzt das Weingut zu Weimar und das Weinhaus zu Weimar im Besitz von Prinz zur Lippe. Nach einer fundierten Winzerausbildung und einer prägenden Studienzeit mit zwei erfolgreich abgeschlossenen Studiengängen in Geisenheim und Witzenhausen war der gebürtige Kölner im Ausland für eine Vielzahl von Weinbauprojekten mit dem Schwerpunkt der nachhaltigen und ökologischen Erzeugung tätig. Beispielsweise war er in Österreich maßgeblich am Aufbau der Weingüter Obegg 11 und Georgiberg beteiligt. An seiner neuen Position in Castell reizt Björn Probst vor allem, in einem traditionsreichen und dennoch dynamischen Haus mit Jahrhundert-Fundament mitwirken zu dürfen. "Es ist großartig, die Chance zu haben, die kommende Castell-Ära entscheidend mit zu prägen und das Weingut weiterentwickeln zu können", so Weingutsleiter Björn Probst.

Unterstützt wird Björn Probst von Peter Geil (31), stellvertretender Weingutsleiter, der selbst aus einem Familienweingut in Rheinhessen stammt. Wie Björn Probst absolvierte er eine fundierte Ausbildung in renommierten VDP-Betrieben, bevor es ihn zum Studium nach Geisenheim zog. Erste Berufserfahrung sammelte er als Assistent der Betriebsleitung in den namhaften Weingütern Bergdolt-Reif & Nett sowie im Weingut Benz in Tauberfranken. Um noch einen anderen Blickwinkel auf die Branche zu bekommen, durchlief er darüber hinaus ein Volontariat beim Landauer Weinimporteur Pellegrini. Seine letzte und zugleich längste Station vor Castell war die technische Betriebsleitung im Heilbronner Weingut Drautz-Able, wo er fast vier Jahre tätig war.

Die dritte im Team ist Katrin Oberländer (29), die bis zu ihrem Wechsel in die Vertriebsleitung der Castell'schen Weine beim Bonner Importeur Weinwolf diverse Stationen durchlief und zuletzt das Produktmanagement von Champagne Taittinger und Louis Jadot verantwortete. Wie Peter Geil ist auch die Pfälzerin im elterlichen Familienbetrieb mit Wein groß geworden. Nach ihrem Studium der internationalen Weinwirtschaft in Geisenheim sammelte sie Vertriebs- und Marketing-Erfahrung bei den Weingütern Wegeler.

Mit 74 Hektar Rebfläche in Eigenbesitz und weiteren 46 Hektar der Erzeugergemeinschaft Castell e.V. verantwortet das Team um Björn Probst insgesamt 120 Hektar, die Vorgänger Karl-Heinz Rebitzer mit einem 35-köpfigen Team in bestem Zustand hinterlassen hat. "Das ist eine ideale Ausgangssituation, aber wir wissen auch, dass wir in große Fußstapfen treten", so Björn Probst. "Diese Herausforderung nehmen wir motiviert und gerne an. Gemeinsam mit Peter Geil und Katrin Oberländer möchte ich es schaffen, zum einen die zeitlose Casteller Qualität, die bemerkenswerte Langlebigkeit und die griffige fränkische Weinmarke Castell weiter auszubauen. Dabei werden wir aber auch frische Impulse setzen", beschreibt Björn Probst die Ziele für die kommenden Jahre.