Berlin
11. Januar 2012

Jüdische Mädchenschule Berlin mit Restaurant Grill Royal II

Ehemalige Jüdische Mädchenschule Berlin eröffnet als Haus für neue Kunst und Esskultur mit Grill Royal II - Pauly Saal, The Kosher Classroom und Mogg & Melzer Delicatessen

update: zur Eröffnung

Am 9. Februar 2012 eröffnet im denkmalgeschützten Bau der ehemaligen Jüdischen Mädchenschule in der Berliner Auguststraße ein Ort für Kunst und Esskultur. Initiator Michael Fuchs bringt in dem Dreieck zwischen Museumsinsel, den Kunstwerken und dem Galerienviertel in Mitte Kunst und Gastronomie zusammen und öffnet nach einjähriger Bauzeit das Haus für die Öffentlichkeit.

In der ehemaligen Turnhalle der Jüdischen Mädchenschule eröffnen Jessica Paul, Stephan Landwehr und Boris Radczun vom Grill Royal ihr neues Restaurant Pauly-Saal, das den Gästen unter der Führung von Sternekoch Siegfried Danler tagsüber und abends regionale und saisonale deutsche Küche in herrschaftlichem Ambiente bietet. Dem Restaurant schließt sich die hauseigene Pauly-Bar an, die ausgewählte Drinks serviert.

Im The Kosher Classroom bietet Michael Zehden den Gästen zertifiziertes koscheres Essen, unter anderem Freitags ein traditionelles Sabbat Dinner. Oskar Melzer und Paul Mogg verkaufen in ihrem Deli Mogg & Melzer Delicatessen neben hausgemachten Pastrami und anderen Fleischspezialitäten auch Produkte des Pauly-Saal - zum gleich Essen oder zum Mitnehmen. Bei schönem Wetter lädt der Garten im ehemaligen Schulhof zum Essen und Verweilen ein.

Die ehemaligen Klassenräume und Korridore werden von verschiedenen Akteuren des Kunstbetriebs mit wechselnden Ausstellungen bespielt. Camera Work, die bereits in der Charlottenburger Kantstraße ansässige Fotogalerie, eröffnet im ersten Stock die CAMERA WORK CONTEMPORARY GALLERY und zeigt zum Auftakt Arbeiten von Robert Polidori.

Michael Fuchs bespielt mit seiner Galerie die ehemalige Aula im 3. Obergeschoss. Er teilt sich die Etage mit Galerist Gerd Harry Lybke, der als weiteren Standort EIGEN + ART Lab als Ausstellungsformat für internationale Künstler, begleitet von einer Publikation, eröffnet.

Das historische Gebäude, erbaut von dem Architekten Alexander Beer, wurde für 30 Jahre gemietet und ist Teil des Ensembles der jüdischen Gemeinde, das sich bis zur Synagoge an der Oranienburger Straße erstreckt. Nach detailgetreuer und denkmalgerechter Sanierung sowie Innenausbau durch Grüntuch Ernst Architekten, wird das Gebäude mit 3300 Quadratmeter Nutzfläche nach jahrelangem Leerstand wieder öffentlich zugänglich gemacht.

Die Jüdische Mädchenschule ist täglich für Besucher und Gäste geöffnet. Das Programm mit aktuellen Terminen, Eröffnungen und kulinarischen Veranstaltungen wird auf maedchenschule.org veröffentlicht.

Jüdische Mädchenschule, Auguststrasse 11-13, 10117 Berlin maedchenschule.org