REISE
08. März 2013

New York mit Riesenrad und 70 neuen Hotels

Fotos copyright nycmayorsoffice

Was in Berlin nicht gelang, kommt nun nach New York: das größte Riesenrad der Welt - New York will Tourismus in Brooklyn, Queens, Staten Island und der Bronx stärken

Manhattan ist für Touristen der populärste Stadtteil New York Citys - die Stadt will jetzt die anderen vier Bezirke, wie die Bronx, für Urlauber attraktiver machen. Das sagte Christopher Heywood von NYC & Company, New Yorks Tourismusorganisation, auf der Reisemesse ITB in Berlin (noch bis 10. März).

Von den 70 Hotels, die derzeit in der Stadt gebaut werden und spätestens 2016 eröffnen sollen, entstehen 15 in den Bezirken Brooklyn, Queens, Staten Island und der Bronx. Die übrigen würden in Manhattan gebaut.

________________________________________________________

Dabei seien die vier anderen Stadtteile viel interessanter, als viele Touristen glaubten, sagte Heywood. «Sie sind etwas für Urlauber, die einen authentischen Einblick bekommen wollen.» Er habe beobachtet, dass immer mehr NYC-Besucher abseits der üblichen touristischen Pfade wandeln möchten. Darauf reagiere die Tourismusorganisation jetzt.

Ein weiterer Vorteil von Bezirken wie der Bronx sei ihr sehr gutes Netz an öffentlichen Verkehrsmitteln und die - verglichen mit dem teuren Manhattan - geringen Kosten für Unterkünfte und Gastronomie.

Um den Tourismus in der Bronx anzukurbeln, renoviere die Stadt derzeit unter anderem das «Wave Hill House» in dem öffentlichen Garten- und Kulturzentrum «Wave Hill». Von der historischen Villa haben Besucher einen guten Blick auf den Hudson River. Eröffnet werde es voraussichtlich im März. In Brooklyn wird gerade die «Steeplechase Plaza» in Coney Island gebaut. Im Sommer eröffne auf der 0,89 Hektar großen Areal ein Vergnügungsbezirk.

Anfang 2014 will die Stadt mit dem Bau des angeblich größten Riesenrads der Welt an Staten Islands Nordküste beginnen. Das 190,5 Meter hohe Rad soll 36 Kabinen für je 40 Passagiere haben.

Im Jahr 2012 kamen 52 Millionen ausländische Gäste in den Big Apple und damit gut eine Million mehr als 2011. Die wichtigsten Herkunfsländer seien Großbritannien, Brasilien und Frankreich. An vierter Stelle liegt Deutschland mit 605 000 Gästen im Jahr 2012, 3 Prozent mehr als im Vorjahr. dpa