03. November 2012

Staatsweingüter Kloster Eberbach auf Kurs

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Staatsweingut machte 2011 Gewinn - Dieter Greiner bleibt die nächsten fünf Jahre Geschäftsführer

Das Jahr 2011 war für die Staatsweingüter ein außerordentlich erfolgreiches Jahr. Dieses Ergebnis nahm der Aufsichtsratsvorsitzende Roland Koch zum Anlass die einstimmige Wiederbestellung von Dieter Greiner als Geschäftsführer der Staatsweingüter GmbH Kloster Eberbach für die weiteren 5 Jahre bis Ende 2017 bekannt zu geben. "Die Arbeit und das beharrliche Engagement von Dieter Greiner in den vergangenen Jahren haben uns gezeigt, dass er der richtige Mann am richtigen Platz ist", sagte Roland Koch.

Die Umstrukturierung des größten deutschen Weingutes und die kontinuierliche positive wirtschaftliche Entwicklung belegten dies eindrucksvoll: "Das Staatsweingut machte 2011 einen Gewinn in Höhe von 790.000 Euro", so Roland Koch. Dieser außerordentlich hohe Gewinn berücksichtige auch eine Anpassung in der Bestandsbewertung von ca. 700.000 Euro, so dass auch ohne diese Bestandserhöhung operativ die Gewinnschwelle erreicht worden sei. "Nach den Planungen sollte diese in drei Jahre erreicht werden. Damit hat sich die beharrliche Arbeit aller Beteiligten, allen voran aber der Mannschaft der Staatsweingüter unter der Führung von Dieter Greiner, als richtig erwiesen und alle Zweifel wurden wiederlegt."

Den ersten Jahresüberschuss erziele das Weingut - ebenfalls früher als vorgesehen - somit bereits im dritten Jahr nach der Inbetriebnahme des Steinbergkellers, der wichtigsten Investitionsmaßnahme des Weingutes in Höhe von fast 16 Mio. Euro. Vor Gründung der GmbH waren die Hessischen Staatsweingüter auf Subventionen aus dem Landeshaushalt angewiesen und schrieben dennoch rote Zahlen. "Dies war auch auf einen langen Investitionsstau zurückzuführen. Keller und Technik waren veraltet, was sich zwangsläufig auf die Weinqualität auswirkte."

Die Entscheidung für den Bau des Steinbergkellers habe die Weichen gestellt für den wirtschaftlichen und qualitativen Schub des Unternehmens. "Es gab keine Subventionen oder Zuschüsse für den Steinbergkeller. Die letzte Einlage des Landes in die GmbH erfolgte 2004. Seitdem gab es keine Zuwendungen des Landes mehr." Die sehr gute wirtschaftliche Entwicklung stellt unter Beweis, dass die Kredite von Land und Bank vom Weingut bedient werden können, das bereits mit der Tilgung begonnen habe.

"Doch nicht nur die wirtschaftlichen Zahlen sprechen für Dieter Greiner als Geschäftsführer der Hessischen Staatsweingüter", betonte Roland Koch. "Der Steinbergkeller war zwar das deutliche öffentliche Symbol der Umstrukturierung des Weingutes, aber er war auch nur ein Teil der Veränderung. Im vergangenen Jahrzehnt wurde ein inzwischen preisgekröntes Marketingkonzept umgesetzt, der Steinbergkeller wurde mit einem Architekturpreis ausgezeichnet und der Weingutsitz wieder nach Kloster Eberbach verlegt, wo zugleich eine neue Vinothek eröffnet wurde. Der Holzfasskeller in Assmannshausen wurde erweitert und inzwischen gibt es ein sehr erfolgreiches Gastronomiekonzept. Mitte Oktober fand die erfolgreiche Umstrukturierung der Hessischen Staatsweingüter Kloster Eberbach ihren Abschluss mit der Eröffnung der neuen Vinothek im Rebmuttergarten in Heppenheim an der Bergstraße, die von Kunden und Gästen begeistert angenommen wird."