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30. November 2016

Altonaer Kaviar Import Haus Alles über Caviar von AKI

Fotos: Kaviar AKI

Fotos: Kaviar AKI

Das Altonaer Kaviar Import Haus (AKI) ist weltweit einer der ältesten Caviar-Händler - 10 Mal Wissen über Kaviar.

Bereits 1925 gegründet, setzt das international agierende Traditionshaus heute pro Jahr ganze 300 Tonnen Caviar um und sorgt damit nicht nur für das besondere Geschmackserlebnis auf Kreuzfahrtschiffen und Airlines, sondern auch in zahlreichen Hotels, Restaurants und Feinkostgeschäften.

Altonaer Kaviar Import Haus | Alles über Caviar von AKI

Maritime Tradition ist bei AKI Programm: Markus Rüsch und seine Schwestern Anja Schindler und Christin Höflich führen das Unternehmen seit 2001 in dritter Generation und gestalten den Caviar-Kosmos von der Hansestadt aus in aller Welt aktiv mit. Im Rückblick auf ihre Vorfahren hat das Trio zahlreiche Geschichten zu Herstellung und Vertrieb der Delikatesse im Gepäck und schöpft familienbedingt aus tiefem Wissen über ferne Länder, Weltmeere und (Aqua-)Kulturen, aus denen der Caviar heute stammt.

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Doch vor allem setzt AKI Trends: Den Spagat zwischen jahrzehntelanger Historie und neuen Food-Trends meistert das Caviar-Haus mit Leichtigkeit. Beispielhaft dafür ist die erfrischende AKI TREND CAVIAR Serie, mit der das "schwarze Gold" (Fischrogen, der hier jedoch nicht klassisch vom Stör ist) Einzug in die angesagten Küchen hält. Neben dem exquisiten Geschmack machen satte Farben die Produkt-Serie zum Eyecatcher.

Auch angesichts der sonst hohen Kurse für Caviar trifft AKI mit seinem erschwinglichen TREND-Caviar einen Nerv der Zeit. Zum Beispiel sind 50 Gramm Keta-Lachs-Caviar im Glas bereits mit rund 5,00 Euro eingekauft. So auch der neongrüne Fliegenfisch Wasabi Tobbiko- Caviar, den es wie auch die weiteren AKI-Produkte unter anderem bei Gourmondo.de zu kaufen gibt.

Nützliches Lückenwissen: Alles über Caviar

1. Ein kleiner Geschichtsexkurs zu Beginn: Störe gehören nicht nur zu den ältesten Lebewesen der Erdgeschichte und existieren schon seit der Kreidezeit, sie wurden zudem schon im Alten Rom hoch geschätzt; dort galt jedoch nur ihr festes und grätenloses Fleisch als Delikatesse. Der Caviar, für den der Stör heutzutage bekannt ist, wird jedoch auch schon seit einiger Zeit verzehrt: In Russland liebt und schätzt man ihn wohl seit mehr als 1000 Jahren. Besonders die Zaren ließen sich die Delikatesse damals schon schmecken.

2. Ein alter Brauch der russischen Zaren: Die russischen Zaren hatten ihre ganz eigene Weise, die Qualität des gereichten Caviars zu bestimmen. Auf die frisch geöffnete Dose Caviar wurde eine knapp kirschgroße Kugel aus Massivgold gelegt. Sank sie nur wenig und dazu sehr langsam ein, hatte der Caviar die gewünschte Qualität: nicht zu flüssig, sondern wie gewünscht fest und kompakt.

3. Herkunft des Begriffes "Caviar": Um den Ursprung des Wortes "Caviar" wird noch bis heute gestritten: Zum einen könnte es von dem Wort "Cahv-Jar" stammen, ein alt iranisches Wort vom Stamm der Khediven, welches etwa "Kuchen der Freude" bedeutet. Genau so gut möglich wäre jedoch auch die Abstammung von dem persischen Wort "Khag-viar", welches übersetzt bereits "kleines schwarzes Ei" bedeutet.

4. Caviar und das Washingtoner Artenabkommen: Heute sind ganze 26 Störarten bekannt und gelistet, 20 von ihnen wild. Um ihr Überleben zu sichern beschloss die CITES (Convention on International Trade in Endagered Species of wild Fauna and Flora) im Jahre 1998 alle 26 Arten unter den Schutz des Washingtoner Artenabkommens zu stellen. AKI selbst weist auf seiner Website darauf hin, nur Dosen zertifizierten Caviars zu kaufen. http://www.aki-caviar.de/ueber-caviar/nachhaltigkeit-cites.html

5. Nachhaltige Aquakulturen: Um den Artenschutz auch in der Praxis umsetzen zu können, arbeiten viele Caviar-Händler heute mit kontrollierten Aquakulturen zusammen: Das macht den Caviar jedoch keinesfalls weniger hochwertig. Besonders AKI unterstützt in diesem Zuge nachhaltig betriebene Aquakulturen, die nicht nur Tier, sondern auch Umwelt schützen.

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6. Eine ansehnliche Menge Caviar: Weltweit gibt es mehr als 85 Caviar-Zuchtbetriebe, die zusammen im Jahre 2012 über sagenhafte 150 Tonnen Caviar produzierten. Im darauffolgenden Jahr hat sich die Produktion um ganze 100% gesteigert. Die höchste Zuchtbetrieb-Dichte ist in Europa vorzufinden, gleich danach folgen Russland und die USA.

7. Wie der Winzer dem Wein: Die Caviar-Zucht hat sogar ihr eigenes Berufsfeld hervorgerufen: den Caviarmeister. Dieser traditionelle Beruf sorgt seit Generationen dafür aus dem Rohstoff das abgerundete Endprodukt zu schaffen -fast so wie der Winzer für den Wein. AKI selbst arbeitet seit Jahrzehnten mit erfahrenen Kollegen aus Astrakhan am Kaspischen Meer zusammen, um die höchste Caviar-Qualität zu garantieren.

8. Gutes braucht seine Zeit: Und noch mehr erinnert an die Weinproduktion: Auch Caviar muss eine bestimmte Zeit reifen, um das richtige Aroma zu entwickeln. Je nach Sorte reift der Caviar etwa drei bis fünf Monate lang.

9. Artenvielfalt heißt Sortenvielfalt: Traditionell gibt es drei verschiedene Sorten Caviar: Beluga, Ossetra und Sevruga. Je nachdem aus welcher Stör-Art der Caviar stammt. Beluga Caviar von dem Beluga Stör, Ossetra vom Waxdick (dem russischen Stör) und Sevruga vom Sternhausen-Stör. Alle unterscheiden sich für den geschulten Gaumen sehr im Geschmack. Der Caviar-Kenner teilt die Geschmacksfülle von Caviar von nussig, sahnig, cremig bis erdig in verschiedene Nuancen ein.

10. Guter Geschmack ist uns nicht genug: Doch Caviar schmeckt nicht nur wunderbar, auch die Nähstoffe des Caviars überzeugen. Neben hochwertigem Eiweiß liefert Caviar auch lebenswichtige Omega-3-Fettsäuren. Die zum Beispiel das Herz schützen und Haut und Haaren ein gesundes Strahlen verleihen.

Vielfalt und kreative Rezepte

Mit dem TREND-CAVIAR sind der kulinarischen Phantasie keine Grenzen gesetzt: Ob beim Brunch der knallig-orangene TREND Keta-Lachs-Caviar zum Frühstücksei serviert wird oder der feuerrote oder schwarzer TREND Forellen-Caviar auf einer Pellkartoffel mit Crème fraîche als ein leichtes Mittagessen gereicht wird - Caviar ist immer ein Genuss. Freunde der italienischen Küche bevorzugen wohl den schwarzen TREND Bowfin-Caviar zu feinen Spaghetti mit einem Hauch von Butter und Parmesan, begleitet von einem Glas Wein. All jenen, die es eher rustikal mögen, legt der Caviar-Profi die Kost schlichtweg pur (am besten "direkt aus der Dose") mit einem kühlen Feierabendbier ans Herz. Dazu passend: AKI Passion Kesselchips. Hergestellt aus Kartoffeln deutscher Bauern, geben sie einen knusprigen Begleiter ab.

Neben dem TREND-CAVIAR-Sortiment vertreibt AKI weitere Produktlinien, die ebenso eine große Vielfalt bieten und zum Schlemmen einladen. Besonders hervorzuheben ist hier die dreifach designprämierte Serie AKI PEARLOSSOL CAVIAR. Die integrierte Kühlung und ihr ikonisches Design machen sie zum Showstar unter den Caviar-Serien. Mit 40,00 Euro (Sterlatka Caviar) bis 184,00 Euro (Beluga Caviar) bei 30 bis 50 Gramm Gläsern ist diese Kategorie bereits hochpreisiger als AKI TREND CAVIAR.

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Eine weitere, sehr umfangreiche Produktauswahl erwartet Caviar-Fans in den Serien AKI PRESTIGE, SELECTION CAVIAR und in der PLATINUM CAVIAR-Serie sowie in einer PASSIONReihe. Letztere beinhaltet neben den AKI Kesselchips ganz stilecht sowohl AKI Blinis, als auch AKI Hummer- und Krebsbutter und eine AKI Melbu Caviar Creme. Die AKI Specials & Sets komplettieren das Angebot: Vom Schokoladen-Caviar bis hin zum AKI PLATINUM Golden Christmas-3er-Set bietet das Unternehmen immer wieder neue saisonale Geschenkideen.

Doppelt hält besser

Jüngst vertreibt AKI auch den hochwertigen Zucht-Caviar aus der Prunier Manufacture/Bordeaux sowie den erlesenen Balik Lachs aus der Schweiz (hergestellt von Caviar House & Prunier). Partner Caviar House & Prunier hat wiederrum die AKI-Produkte in sein Sortiment aufgenommen.

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Nachhaltigkeit

Der schonende Umgang mit der Umwelt und eine nachhaltige Produktion ist AKI wichtig. Mit der aktiven Unterstützung des Aufbaus der Bestände wild lebender Störe am Kaspischen Meer möchte AKI seinen Beitrag für eine nachhaltige Welt leisten. Von jedem verkauften Glas und jeder verkauften Dose Caviar fließt ein Teil der Einnahmen in das "AKI Sturgeon Life Programme".

Auf den Geschmack gekommen und Lust etwas Neues auszuprobieren? Kreative Rezepte von AKI finden Sie hier: http://www.aki-caviar.de/caviar-genuss/caviar-rezepte.html

Mehr Insider-Tipps finden Sie in dem ABC des Caviar-Genusses von AKI: www.aki-caviar.de