Wein
17. Januar 2015

Generationenwechsel Bei Baron Knyphausen übernimmt die Familie

Im Weingut Baron Knyphausen übernimmt die Familie wieder die alleinige Führung

Im Rheingauer Traditionsweingut Baron Knyphausen wird die Führung neu geordnet. Frederik Freiherr zu Knyphausen, der älteste Sohn des jetzigen Miteigentümers und Geschäftsführers Gerko Freiherr zu Knyphausen, wird im Frühjahr die alleinige Geschäftsführung übernehmen. Er setzt damit die Arbeit von Dr. Wolfgang E. Frank fort, der seit Januar 2015 aus der Geschäftsführung des Unternehmens ausgeschieden ist. Die Verantwortung für die Geschicke des renommierten Weinguts liegt somit in achter Generation wiederum in Händen der Familie.

Gerko Freiherr zu Knyphausen ist sehr glücklich über den Schritt seines Sohnes: "Ich freue mich sehr, dass mein Sohn die Familientradition weiterführt. Er hat mich schon in den letzten fünfzehn Jahren sehr eng begleitet und mich in vielen strategischen Fragestellungen beraten. Ich wünsche ihm viel Erfolg dabei und werde ihm mit meinem Rat weiterhin zu Seite stehen."

"Ich freue mich auf die neue Herausforderung, das Familienunternehmen weiterzuführen", sagt Frederik zu Knyphausen. "In einem Umfeld, in dem deutsche Weine weltweit an Bedeutung und Anerkennung gewonnen haben, wird es eine spannende Aufgabe sein, die Chancen für die Weiterentwicklung des Weinguts zu nutzen."

Frederik zu Knyphausen, verheiratet und Vater von zwei Kindern, kann in seiner bisherigen beruflichen Laufbahn auf eine Karriere bei einem Frankfurter Bankhaus sowie bei einem in Hamburg ansässigen, internationalen Industriekonzern zurückblicken.

Das Weingut Baron Knyphausen wurde 1818 von der Familie Knyphausen erworben. Die Geschichte des Anwesens selbst reicht jedoch bis zum Jahr 1141 zurück, als der "Draiser Hof", der das heutige Weingut Baron Knyphausen beherbergt, von den Zisterziensern der Abtei Kloster Eberbach als Dependance zur Bewirtschaftung von Weinbergen und Ackerflächen in Eltville und Erbach errichtet wurde. Das Weingut Baron Knyphausen umfasst derzeit 23 Hektar Weinberge in weltbekannten Lagen wie Erbacher Marcobrunn oder Hattenheimer Wisselbrunnen.

Als besondere Spezialität gilt hier darüber hinaus die autochthone Rebsorte Roter Riesling, für die das Gut als der führende Erzeuger des Rheingaus bekannt ist. Weiterhin betreibt die Familie auf dem Draiser Hof seit dem Jahr 2000 auch ein Gutshotel mit Veranstaltungsräumen für Events und Tagungen.

Neben der Familie Knyphausen zählt die befreundete Familie Phillips aus München, die das Weingut auf demlangfristig angelegten Erfolgsweg begleiten wird, zu den Gesellschaftern des Unternehmens.