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06. September 2012

Staatsanwaltschaft erhebt Anklage gegen Jagdfeld

Anno August Jagdfeld (Adlon-Fonds) weist Vorwürfe zurück

Die Staatsanwaltschaft Köln hat Anklage wegen Untreue gegen den 65-jährigen Unternehmer Anno August Jagdfeld und weitere Beschuldigte beim Landgericht Aachen erhoben. Die Vorwürfe gehen auf Beschlüsse der Gesellschafter der Jagdfeld Hotel Adlon FUNDUS FONDS Nr. 31 KG (kurz: Adlon-Fonds) zurück, dessen Gründer und Geschäftsführer Anno August Jagdfeld ist. Dem Fonds gehört das gleichnamige Berliner Hotel Adlon am Brandenburger Tor.

Von etwa 4400 Anlegern des Adlon-Fonds haben zwei Anleger Anzeige gegen Herrn Jagdfeld wegen angeblicher Untreue erstattet. Die Vorwürfe beziehen sich auf Gesellschafterbeschlüsse, die mit übergroßer Mehrheit von den Anlegern getroffen und seither wiederholt bestätigt worden sind. Auch ein Antrag auf Abwahl von Herrn Jagdfeld als Komplementär und damit Geschäftsführer des Adlon-Fonds ist - in Kenntnis dieser Vorwürfe - 2011 mit großer Mehrheit von den Anlegern abgelehnt worden.

Anno August Jagdfeld, Geschäftsführer des Adlon-Fonds, weist die von der Staatsanwaltschaft Köln erhobenen Vorwürfe mit aller Entschiedenheit zurück. "Die Vorwürfe sind vollkommen unzutreffend, was das weitere Verfahren zeigen wird. Daher sehe ich dem gelassen entgegen", sagte Jagdfeld.