Genussgipfel Österreich
25. April 2012

Wein aus Österreich in Wine & Spirits

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Liebeserklärung an den Blaufränkisch von David Schildknecht - mit den Stargästen Kollwenz, Triebaumer, Nittnaus, Pöckl, Prieler, Schiefer, Velich, Krutzler und Dorli Muhr

Die Wiedergeburt des noblen Roten in Österreich

von David Schildknecht

Obwohl international nahezu unbekannt, sichern eine Handvoll talentierter Winzer dem Blaufränkischen eine glänzende Zukunft. Die Heimat des Blaufränkischen - des Blauen Franken - ist zweifellos östlich von Frankreich zu suchen; wahrscheinlich wurde er schon vor dem Mittelalter im Gebiet des damaligen Deutsch-Westungarns kultiviert. Zumindest der Name deutet auf die Zeit nach Karl dem Großen hin, als etwas Edles als Fränkisch und etwas Gewöhnliches als Hunnisch bezeichnet wurde (die Rebsorte Heunischer ist Kreuzungspartner bei Chardonnay, wurde 1330 erstmals erwähnt und gilt als Vorfahre vieler bekannter Rebsorten.) Wer sich schlicht und einfach nicht für Geschichte interessiert, wird mit dem Burgenland - jener Region, in der weltweit der meiste Blaufränkische wächst - möglicherweise wenig anfangen.

Hier, wo die Alpen dramatisch in die Puszta, die Große Ungarische Tiefebene, auslaufen, regierten für mehr als tausend Jahre die Herren von Budapest und Esztergom, obwohl die traditionelle Nordwestgrenze - das Leithagebirge - nur 25 km außerhalb von Wien verläuft. Zahllose Monarchen, darunter auch Kaiserin Maria Theresia, ermutigten Siedler aus Bayern und Kroatien, sich in den von Türkeneinfällen verwüsteten Landstrichen niederzulassen. Die "neuen Siedler" gaben dem langgestreckten, flachen Steppensee, der noch heute wissenschaftliche Rätsel aufgibt - dem Neusiedlersee - seinen Namen. Die örtlichen Grafen von Eszterházy stellten Juden unter ihren Schutz und belebten damit diesen bunten und polyglotten Völkermix. 1681 erhielt der am Seeufer liegende Ort Rust das freie Stadtrecht, was der Qualität ihres spät gelesenen Ruster Ausbruchs (Aszú) zu verdanken war; Rust war übrigens die kleinste Stadt in der gesamten Ungarischen Monarchie. Nach dem Zusammenbruch der österreichisch-ungarischen Monarchie, stimmte die Deutsch und Kroatisch sprechende Bevölkerung für die aufkeimende Republik Österreich ab, eine der wenigen positiven Auswirkungen von Wilsons idealistischen Ansätzen, die in das politische Gefüge im Nachkriegs-Europa Eingang gefunden hatten. So entstand ein langgestrecktes, schmales österreichisches Bundesland, das ungefähr in der Mitte, nahe der traditionellen Hauptstadt Sopron, das die Allianz mit Ungarn erneuerte, einen ziemlichen Knick aufweist. "Sie sehen also", sagte der verstorbene Süßweinstar Alois Kracher und zwinkerte spitzbübisch mit den Augen, "wir haben ein ziemliches Imageproblem. Dieses Land wurde erst 1921 erfunden."

Als 1985 der Weinskandal ausbrach (ausgelöst durch Süßweine vom Neusiedlersee, die mit Diäthylenglykol angereichert wurden, um den Zuckergehalt zu heben), hatten sich einige burgenländische Winzer mit ihren Rotweinen, aber nicht notwendigerweise Blaufränkischem, gerade aufs internationale Parkett begeben. "Als mein Vater Cabernet in diesem Land einführte", erzählt Andi Kollwenz aus Groß-Höflein über seinen Vater, den noch immer rüstigen und bescheiden gebliebenen Pionier Anton Kollwenz, "hätte kein Mensch einen höheren Preis für einen österreichischen Blaufränkisch bezahlt. Völlig aussichtlos; aber Cabernet? Die Konsumenten kauften (nach dem Motto: "schau ma mal, wie er schmeckt." Und wenn er schmeckte, sagten sie: "Aha! Österreich, Rotwein, sollte das vielleicht doch interessant sein!"

Ernst ET Triebaumer hatte schon 1976 einige vielversprechende, langsam wüchsige, zu diesem Zeitpunkt schon 25 Jahre alte Blaufränkisch-Anlagen in der Nähe von Rust erworben und bald nachdem Kollwentz seinen ersten Cabernet in der Flasche hatte, erklomm der 1986 Blaufränkisch Mariental den österreichischen - und damit weltweiten - Blaufränkisch-Zenit. Es sollte jedoch noch ein Jahrzehnt dauern, bis der Blaufränkische den verführerischen Noten von Cabernet und Merlot Paroli bieten konnte.

"Ich übernahm den Familienbesitz 1985", erzählt Hans John Nittnaus. "Zuhause tranken wir Bordeaux, Burgunder und Barolo und pflanzten Cabernet Sauvignon und Merlot aus. Je internationaler desto besser. Nur am Ungerberg, einer unserer besten Lagen am eher sandigen Ufer des Neusiedlersees, setzten wir experimentell Blaufränkisch. Der Jahrgang 1990 bescherte uns zwei außergewöhnliche Erfolge, unseren Cabernet Sauvignon und diesen Blaufränkisch. Ein "Traumpaar" war Hans Nittnaus überzeugt und vermählte die Weine; diese Cuveé sollte nicht nur sein Flagschiff werden, sondern in der Folge auch den größten Teil seines Blaufränkischen aufnehmen. Solcherart Cuveés tauchten in der Gegend immer öfter auf.

In der nächsten Ortschaft kam der bereits verstorbene Josef Pöckl mit seinem Admiral, den er 1990 auf den Markt brachte, zu nationalem Ruhm; die Cuveé wird von Cabernet und Merlot sowie zwei traditionellen österreichischen Rebsorten - St. Laurent und Zweigelt - geprägt, wohingegen der Blaufränkische nur gelegentlich eine untergeordnete Rolle spielte. Sein Nachbar Kurt Feiler-Artinger brachte 1992 zwar seinen Blaufränkischen der Lage Umriss auf den Markt, Bordelais Rebsorten und Cuveés spielten jedoch noch lange die Hauptrolle. Vielmehr gaben die Ideale und Methoden im Bordeaux - fermentative Extraktion und Ausbau im Barrique sowie der definierte Weinstil - weiterhin den Ton an, was nicht verwunderlich war, wenn man davon ausgeht, dass ein Weinland wie Österreich zeigen wollte, dass "auch wir" auf internationalem Parkett reüssieren können - und dieses wurde nun mal von den großen Bordeaux Châteaus und, als glamouröser Newcomer, von kalifornischen Cabernets angeführt.

Silvia Prieler erinnert sich, dass lächerliche 24 Flaschen ihres Blaufränkisch Goldberg in den ersten zwei Jahren nach seiner Einführung im Jahre 1996 an ihre Landsleute verkauft wurden; bis ein Schweizer Händler auftauchte und das gesamte Lager mitnahm. "Die österreichischen Konsumenten hatten keine Ahnung, dass diese autochthone Rebsorte das Terroir wunderbar widerspiegeln kann und waren daher nicht im Geringsten dazu bereit, denselben Preis wie für einen Cabernet Sauvignon zu bezahlen." Silvia Prielers Goldberg entwickelte sich jedoch in den nächsten fünf Jahren zu einem von Österreichs meist gesuchten und zugleich teuersten Weinen. Zu Recht waren österreichische Weinliebhaber zunehmend stolz auf ihre innovativen und motivierten Winzer, die strengen Weingesetze und den unvorhergesehenen Ruhm, den der Grüne Veltliner aus der Wachau und dem Kamptal international einheimste - immerhin eine international unbekannte Rebsorte, die zudem in Weinregionen wuchs, die im Ausland kein Mensch kannte. Nun fand auch in Österreich ein Umdenken statt und man war plötzlich bereit, dem Blaufränkisch - einer Rebsorte, die man bis dahin als rustikale, regionale Varietät abgetan hatte - seinen Platz einzuräumen und einen angemessen Preis dafür zu bezahlen. Das Mittelburgenland - Hauptanbaugebiet für den Blaufränkischen - das sich schon früh als Blaufränkischland tituliert und 1995 mit Hilfe der Winzervereinigungen eine Art Appelations-System eingeführt hatte - gewann nun auch international an Bedeutung; nichtsdestotrotz favorisierte die lokale Presse nach wie vor opulente Cuveés, die im Bordeaux oder in Napa kaum Aufmerksamkeit errungen hätten.

Romantische Revolutionäre

1995 begeisterte den jungen Wiener Sommelier Uwe Schiefer, der gebürtiger Süd- Burgenländer ist, die Idee, am Eisenberg Wein zu kultivieren; der Eisenberg ist ein steiler, zerklüfteter Bergrücken mit eisenhaltigen Lehmböden und Quarzit durchsetztem Schiefer, der sich entlang der österreichisch-ungarischen Grenze erstreckt und vom berühmten Plattensee in etwa so weit entfernt ist wie vom Neusiedlersee. Dieser südliche Zipfel des Burgenlandes hatte in grauer Vorzeit sehr wohl önologischen Rum genossen, befand sich heute jedoch fast ausschließlich - wenn man vom regionalen Pionier Hermann Krutzler einmal absieht - in der Hand kleiner Familienbetriebe und Hobbywinzer, deren Zahl ständig im Abnehmen begriffen war. Der 1995er Jahrgang von Uwe Schiefer reichte gerade einmal aus, um ein paar Barriques zu füllen, bereits 1999 war es ihm gelungen so viel Rebfläche zuzukaufen, dass er seinen noch bescheidenen Fanclub befriedigen konnte. Schiefer war davon überzeugt, dass sich exzellenter Blaufränkisch nur am burgundischen Vorbild orientieren kann. Er selbst praktizierte naturnahen Weinbau schon zu einer Zeit, als dieser Begriff noch nicht so überstrapaziert war wie heute und definierte seine ästhetische Ziele mit Begriffen wie "Eleganz, Finesse, Raffinesse; klare und präzise Frucht; selbstverständlich mit Harmonie und Länge." Dass dies keine Schlagworte waren, war sofort klar, wenn man die Weine verkostete. Die Trauben werden in offenen Gärständern spontan vergoren, mit Füßen getreten, um sie schonend zu quetschen und langsam in 500 l Fässern, oder größeren, ausgebaut - was dabei herauskommt, ist ein Blaufränkisch, der seinesgleichen sucht. Die Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht und der lange, jedoch kühle Herbst erinnern an die Wachau und bringen ausreichend Säure, pfeffrige Phenole und eine späte Reife mit sich, sortentypische Charakteristika, die den österreichischen blauen Franken auszeichnen. Schiefer und seine Weine machten sich genau diese Bedingungen zu Nutze. Mit der Zeit gelang es ihm, die ältesten und morphologisch unterschiedlichsten Weingärten in der Umgebung zu erwerben, Toplagen wie Szapáry oder Reihburg, die nicht nur seine Etiketten schmücken, sondern österreichische Weinfreaks begeisterten.

Nach etlichen Jahren an der Uni, betätigten sich Roland Velich und sein Bruder Heinz zehn Jahre lang als Croupiers; ein lukrativer Job, der es ihnen erlaubte, ihren Vater im Familienweingut in Apetlon zu unterstützen. Apetlon ist der Nachbarort von Alois Krachers Heimatort Illmitz am südlichen, schilfgesäumten Ende des Neusiedlersees. Velichs wacher Intellekt traf auf seine romantische Seele und er träumte davon, weltweite Aufmerksamkeit auf "unser wunderbares, individuelles, buntes und eigenständiges (Burgen) land zu lenken", während Bruder Heinz seinen ebenso intensiven Visionen von weißen Trauben und der oft segenvollen Botrytis nachhing, die das Weingut Velich auszeichneten. Von Uwe Schiefers Weinen und den angeblich rustikalen Blaufränkisch der 80er Jahre beeindruckt, fasste Velich einen Plan - nur es mangelte an Grund und Boden; ein relativ kühler Platz sollte es sein, das stand fest. 2001 fand er ihn - zusammen mit 100-jährigen Weinstöcken und einem Partner wie Hermann Krutzler - auf einem hohen Löss-Kalkplateau im relativ unbekannten Lutzmannsburg im südöstlichen Mittelburgenland.

Im darauffolgendem Jahr stieß er nochmals auf eine Goldader in Form der bis auf 400 Metern liegenden terrassierten Abhängen von Neckenmarkt (von der Puszta aus gesehen ein echter Berg), die Gneiss, Schiefer und Kalkstein vereinen. Krutzler hatte mittlerweile die Tochter des berühmten Wachauer Winzers F.X. Pichler geheiratet und vinifizierte mit ihr gemeinsam nicht nur außergewöhnlich innovative Weine in der Wachau, sondern auch Blaufränkisch im Südburgenland. Bis er der Versuchung nachgab, in ein slowenisches Weinprojekt einzusteigen; sodass Roland Velich seinen Wein ohne Partner unter dem Namen Moric (ungarisch für Moritz) auf den Markt brachte.

Als Kenner des Piemont, wie der nördlichen Rhone und des Burgund, wusste Velich, dass die dortigen Böden und Mikroklimata gewisse Ähnlichkeiten mit dem Burgenland aufwiesen - und der Blaufränkische somit ein ähnliches Potential. Er war auch davon überzeugt, dass der von Uwe Schiefer beschrittene Weg - unplugged, unprätentiös und weniger ist mehr - sowohl die Sortentypizität, als auch die Lage und Handschrift des Winzers zum Ausdruck bringen. "Die Idee hinter Moric ist simpel. Ich möchte die Herkunft unmissverständlich erkennbar machen - möchte Weine produzieren, die für diese Lage geschaffen sind, selbst, wenn Weinkenner - und Kritiker - vorerst skeptisch reagieren" und "das meine ich ernst. Marketingüberlegungen spielen dabei keine Rolle", fügt er hinzu. Sanfte Extraktion der Trauben in offenen, hölzernen Gärständern (gelegentlich unter Zugabe von Traubenbündeln) ergab sehr Terroir-betonte Chargen. Nach einer Reifezeit von annähernd zwei Jahren in Fässern aus französischer oder österreichischer Eiche, kuvetierte Velich einige wenige Weine, wobei der Ertrag der ältesten Stöcke in Lutzmannsburg und Neckenmarkt in die Top- Qualitäten floss.

"Es ist nicht mein Ziel, großen Wein zu machen", protestierte Velich 2006 gegenüber Kritikern, "mein Wein soll nur seine Herkunft widerspiegeln." Als seine dritte Ernte vor der Abfüllung stand und sein begeisterter Kundenkreis schon einen beachtlichen Umfang erreicht hatte, waren selbst einige Kritiker davon überzeugt, dass diese Weine eine tiefe Wahrheit widerspiegeln: Individualität oder Top-Qualität erreicht man nicht durch vordergründige Aktivitäten, vielmehr kommt es auf Sensibilität und Know-how an, um die Handschrift von Lage und Rebsorte im Wein wiederzufinden. Seine Weine überzeugen mit Saftigkeit, ihrer perfekten Leichtigkeit sowie floralen, mineralischen und animalischen Nuancen, die kein Mensch - und schon gar nicht Robert Velich - hätte voraussehen können.

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Als Dorli Muhr und ihr damaliger Ehemann Dirk van der Niepoort ihre ersten Blaufränkisch- Trauben quetschten, war schon klar, dass diese Rebsorte jede Menge Potential für Eleganz mitbrachte; was noch mehr wog, beide waren erklärte Terroir-Freaks. "Ich bin davon überzeugt", sagte Niepoort damals, "dass keine rote Rebsorte, von Pinot Noir einmal abgesehen, das Terroir so sensibel widerspiegelt wie der Blaufränkisch; und als ich herausfand, dass die Familie meiner Frau Blaufränkisch-Rebstöcke besaß, beschloss ich, dieses Potential zu erschließen." Dorli Muhr sagt es mit anderen Worten, widerspricht Niepoort jedoch nur auf den ersten Blick: "Rebsorten interessieren mich nicht - nicht einmal, ob Pinot Noir oder Chardonnay - wenn ich Burgunder trinke, denke ich keine Sekunde an die Rebsorte - mir ist wichtig, was physisch und ökonomisch Beständigkeit hat - und das ist ausschließlich die Lage. Die Lage sollte man erkennen, vergleichen, riechen, schmecken und fühlen können. Der Spitzerberg ist der westlichste Ausläufer der Karpaten, dort, wo die Donau die gemeinsame Grenze der Slowakei, Österreichs und Ungarns bildet (nördlich des Burgenlandes, nahe der ehemaligen römischen Legionsstadt Carnuntum - heute eine archäologische Stätte - die dieser kleinen Weinbauregion ihren Namen gab) Ein Naturschutzgebiet, in dem sich eine, in anderen Regionen unbekannte Flora und Fauna, heimisch fühlen. Seit der Weinbau auf diesen steilen, schroffen und trockenen Abhängen aufgegeben wurde, eroberte Gestrüpp das Terrain zurück. Gneis, Glimmerschiefer, Kalk und Sand über einem harten Granitkern sorgen für eine, schon mit freiem Auge sichtbare, geologische Vielfalt, die sich - wie so oft unter derart günstigen Bedingungen - sofort im Glas manifestiert.

Muhr und Niepoort entschieden sich, bestimmte Chargen mit Stielen und (die nötige Reife vorausgesetzt) der Zugabe von ganzen Trauben zu vinifzieren, um die floralen Noten und pfeffrigen Phenole zu akzentuieren, die der Blaufränkische in solchen Lagen entwickelt. Ausgebaut wird grundsätzlich in großen Fässern aus österreichischer Fabrikation oder gleich direkt in hölzernen Gärständern, sodass das Holz nicht vordergründig spürbar ist. Dazu gesellt sich eine nicht endend wollende Saftigkeit, Frische und attraktive Mineralität und man versteht, wenn Dorli Muhr sagt: "Ich möchte einen wunderbaren österreichischen Weißwein aus roten Trauben machen, einen Wein, der einzigartig auf der Welt ist." Diese Bemerkung fiel bei der Verkostung einer Fassprobe ihrer jungen 2008er, ein schwieriger Jahrgang, dem es anfangs etwas an Leichtigkeit fehlte; die Weine haben sich großartig entwickelt und stehen dem überreifen und vielfach gelobten Jahrgang 2006 (den Dorli Muhr Ende September las) in nichts nach. "Was den Blaufränkischen in meiner Lage auszeichnet, ist seine Leichtigkeit und Eleganz", bekräftigt sie, "ich behaupte jedoch keinesfalls, dass er wie Pinot Noir schmeckt."

(David Schildknecht, Wine & Spirits, April 2012)

Zum kompletten Artikel auf Wein aus Österreich

Schildknecht über den Spitzerberg 2008, Blaufränkisch 94 Punkte: "Der eleganteste Blaufränkisch, den ich je probiert habe. Rote Frucht-Aromen sind mit feinen grünen Tönen von Kräutern und mit einer strahlenden Säure unterlegt. Stille Erdigkeit unterlegt die Frucht und bildet gemeinsam mit den feinen Tanninen ein Gefühl von Substanz, doch ohne Wuchtigkeit. Ein perfekt komponierter Wein von großer Klasse."