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25. Juni 2013

Wie gut ist unser Fleisch?

Sternekoch Nelson Müller fragt in seiner ZDF-Reportage: Wie gut ist unser Fleisch? update: Die Quote

Nelson Müller kämpft

Die ARD-Serien haben am Dienstagabend einmal mehr die Konkurrenz auf Abstand gehalten. Zunächst interessierten sich 5,32 Millionen Zuschauer (Marktanteil: 17,8 Prozent) für die Zooserie «Tierärztin Dr. Mertens» mit den Ereignissen im Leipziger Tierpark. Im Anschluss daran brachte es der Dauerbrenner «In aller Freundschaft», die Krankenhaus-Soap mit der fiktiven Sachsenklinik als Schauplatz, sogar auf 5,96 Millionen Zuschauer (19,6 Prozent).

Recht ordentlich behauptete sich der Sternekoch Nelson Müller mit seiner ZDF-Reportage «Wie gut ist unser Fleisch?» gegen die Serien-Übermacht. Er kam mit seiner verbrauchernahen Sendung auf 3,31 Millionen Zuschauer (11,1 Prozent). Dicht auf den Fersen war ihm die Doppelfolge der RTL-Krimiserie «Bones - Die Knochenjägerin», die um 20.15 und 21.15 Uhr auf 2,90 Millionen (9,7 Prozent) und 3,20 Millionen Zuschauer (10,9 Prozent) kam. dpa

Es ist bereits sein vierter Auftritt in diesem Jahr, denn nach seiner Doppel-Premiere mit dem Thema «Wie gut ist Billig-Bio?» (3,18 Millionen Zuschauer) am 12. Februar und «Wie gut sind No-Name-Lebensmittel?» (4,14 Millionen) schöpfte das ZDF Hoffnung.

Denn der Sendeplatz dienstags um 20.15 Uhr gilt als Problemzone im Zweiten, während die ARD mit ihrem Serien-Doppelpack einen Großteil des Publikums hinter sich weiß und auch RTL zum Teil noch mit Krimiserien viele Zuschauer erreicht. Doch auch Nelson Müllers Anziehungskraft ist überschaubar: Sein dritter Beitrag, «Wie gut sind Fertiggerichte?», erreichte 2,50 Millionen Zuschauer - bei allerdings überwiegend schönem Wetter.

Passend zur Grillsaison jetzt das Thema Fleisch. Wie gut ist das Fleisch aus dem Supermarkt? Kann es mit der Metzgerware mithalten? Und haben die Produzenten aus den Fleischskandalen gelernt? So lauten die Fragen, die der Essener Koch in den Mittelpunkt stellt. Nelson Müller besucht laut ZDF Bauern und Großkonzerne und untersucht die Umweltschäden der Fleischproduktion.

Beispiel Schweinenacken: Es gilt als das beliebteste Grillfleisch der Deutschen. Der Supermarkt macht es dem Verbraucher einfach. Dort liegt es fertig zubereitet und abgepackt. Ist es dort günstiger zu bekommen, ist die Qualität beim Metzger besser? Müller vergleicht die Angebote und prüft, ob Fleischessen wirklich ungesund ist. Beim Grillen sammelt er Fleischproben und lässt sie auf Acrylamid und krebserregende Substanzen untersuchen.

Und die Fleischproduktion als Klimafeind? Müller erläutert, dass die Haltung von Schwein, Huhn und Rind höchst unterschiedliche Auswirkungen auf unser Ökosystem hat. dpa