Berlin
01. April 2017

Cordobar Berlin Weinbar Chef Lukas Mraz geht

Leider kein April-Scherz, auch wenn es sich so liest: Die Cordobar KG gibt bekannt, dass sich ihr bisheriger Chief Executive Chef Lukas Mraz aus der Geschäftsführung zurückgezogen hat. Sein Nachfolger wird der Niederländer Waal Sterneberg.

update: Cordobar trennt sich von Willi Schlögl

Mraz, war seit dem IPO der KG im September 2013 an verschiedenen Schlüsselpositionen im Konzern tätig. Unter anderem lagen in seiner Verantwortung Einkauf, Fertigung sowie nontraditional Outlets Marketing und Creative Packaging. Nachdem er als zunächst Junior VP F&B (Fermentation & Blunsn) begonnen hatte fiel er dem HR Department schnell als besonders engagierter und motivierter Mitarbeiter auf und konnte auf der Karriereleiter gleich drei Levels überspringen, um letztendlich zum CEC und zu einem wichtigen Mitglied des Executive Management Boards berufen zu werden.

Cordobar Berlin Weinbar | Chef Lukas Mraz geht Foto: Jens Oellermann

Mraz wurde in seiner Zeit im Konzern mehrfach ausgezeichnet, unter anderem vom International Committee for Climatechange Denial and Waste Opportunities (ICCDWO), für seine brilliante Idee Pizza in einer to go Verpackung anzubieten, obwohl sie direkt vor Ort verzehrt wurde. Nun möchte er sich neuen Herausforderungen stellen, an seinen Memoiren arbeiten und ein Sabatical angehen.

Dazu Mraz: "Ich bedanke mich für die gute Zusammenarbeit der letzten Jahre und wünsche der Firma weiterhin alles Gute auf dem Weg zur besten Wine & Food Company der Welt."

In seine Fußstapfen treten wird nun ab April Waal Sterneberg, selber ein ausgefuchster Executive und erfahrener Manager. Der 30-jährige Sterneberg kam schon früh mit der Food Industrie in Berührung als er in seinem Geburtsort S'Hertogen Bosch, bei einem Wettbewerb für die kalorienärmste Fit For Bosch Diät die elaborierten Gerichte des Hieronymus Bosch nachkochte. Seine nächste und längste Station führte ihn für sieben Jahre in den drei Sterne Konzern De Librije des Zwollers Jonnie Boer. Dort erlernte er sein Handwerk von der Pieke auf und wurde später von Headhuntern nach Neuseeland, nach Wien und an den Strand von Tel Aviv (in Wien) gecastet. Sterneberg kommentiert: "Ich bedanke mich für das Vertrauen des Managements und freue mich auf diese spannende Herausforderung. Als meine dringendsten Aufgabe erachte ich zunächst unseren ökologischen Footprint zu optimieren und gleichzeitig unseren Gästen eine verständlichere und aufregende Customer Experience zu pitchen."

Die Cordobar operiert in Berlin Mitte seit 2013 als deutsch-österreichische Weinbar. Auf die Frage, was da jetzt ein Holländer soll, antwortet Chief Executive Wirt Willi Schlögl: "Das ist eine logische Erweiterung unseres globalen Portfolios. Zudem werden wir eine völlig neue Tasting Kultur einführen. "Spit it like Rijkaard" wird nur eine von vielen aufregenden Neuerungen in unserem Konzept werden."

Und Aufsichstratschef und COO Gerhard Retter fügt hinzu: "Was viele Menschen ja gar nicht wissen, der größte Holländer im Fußball war eh ein Österreicher: Ernst Happel. Viezeweltmeister, Pokalsieger, Meister hier und Weltpokal-Sieger da. Also, passt scho."

Von CFO Christof Ellinghaus ist zu hören: "Auch durch agressives Preis Dumping im Einkauf werden wir unser Ebitda in diesem Jahr stark optimieren können und somit unseren Sharholdern eine saftige Rendite bescheren. Wir sind Marktführer und wollen Marktführer bleiben." Senior Creative Director und Head of Talent Exploitation Jan-Ole Gerster sagte uns am Telefon: "Was? Wer? Bin gerade in Mexico! Melde mich!"

Lukas Mraz gibt noch ein Gastspiel in der Fischerklause

Am Samstag den 8.4. und Sonntag den 9.4.2017 jeweils um 18 Uhr servieren die Retters in Lütjensee bei Hamburg sein 8 Gang Menü. Klassiker der Cordobar Küche und neue kreative Gerichte.

Grundlage des Menüs sind die hochwertigen, regionalen Produkte der Fischerklause wie etwa Aal aus dem Lütjensee, Gemüse und Kräuter der Region sowie Wild aus eigener Jagd in Mecklenburg. Von den Klassiker der Fischerklause ist Lukas Küche allerdings so weit entfernt wie der HSV vom Meistertitel im Fußball.

Begleitet wird das Menü durch spannendste Weine. Vorsicht! Lukas liebt Natureweine, aber Claudia und Gerhard Retter werden das regulieren!

Die Plätze sind extrem limitiert. Preis pro Person 125 Euro, all inklusive (Aperitif, Menü, Wein, Wasser, Kaffee) Anmeldung bitte per Mail: info(at)fischerklause-luetjensee.de